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Neues aus Bayern

Welt-Schlaganfalltag 2026
Welt-Schlaganfalltag 2026
29.10.2026 -

Am 29. Oktober 2026 findet der jährliche Welt-Schlaganfalltag statt. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rückt an diesem Aktionstag unter dem Motto „Ein Schlaganfall trifft nie einen Menschen allein“ gezielt die Situation von pflegenden Angehörigen in den Fokus.



Das Schwerpunktthema 2026: Angehörige im Fokus
Ein Schlaganfall verändert das Leben eines Paares, einer Familie oder eines Freundeskreises radikal. Eine aktuelle Studie der Stiftung zeigt, wie stark die Belastungen für das direkte Umfeld sind. Mit einem bundesweiten Aktionspaket und Informationskampagnen widmet sich die Schlaganfall-Hilfe am 29. Oktober folgenden Kernaspekten:
Unterstützung im Alltag: Wie Angehörige bei veränderter Kommunikation (z. B. Aphasie) unterstützen können, ohne Druck aufzubauen.
Selbstfürsorge & Achtsamkeit: Strategien gegen Dauerstress und Erschöpfung bei Pflegenden.
Koordination & Beratung: Hilfestellung bei der oft überfordernden Organisation von Pflege und Anträgen.

Aktionen und Veranstaltungen
Rund um den 29. Oktober 2026 organisiert das bundesweite Netzwerk der Stiftung zahlreiche regionale Veranstaltungen, Info-Stände und medizinische Symposien. Einen Überblick über alle Termine in Ihrer Nähe bietet die offizielle Veranstaltungsübersicht der Schlaganfall-Hilfe (PDF). Zudem werden digitale Info-Veranstaltungen direkt über die Webseite der Schlaganfall-Hilfe angeboten.

Donnerstag, 10.00-16.00 Uhr

Informationsveranstaltung : 
„Ein Schlaganfall trifft nie einen Menschen allein - Ohne Angehörige geht es nicht“ 
Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe 
(www.schlaganfall-hilfe.de)

Klinik Bogenhausen 
Englschalkinger 
Straße 77
81925 München 
(www.muenchen-klinik.de)

Treffpunkt: 
Englschalkinger Str. 77 (mAks)
Arabellapark 🚇 U4
Tram 🚊: 16/17 
Bus 🚍: 154/183/184/185/X30

BLRA stellt Weichen für die Zukunft.
17.10.2026 -

— — PRESSEMITTEILUNG — — 

BLRA stellt Weichen für die Zukunft.
Landtagsabgeordnete Kerstin Celina übernimmt die Schirmherrschaft im Aphasie-Landesverband.

Vom 16. bis 18. Oktober 2026 kam der Vorstand des Landesverbandes Aphasie Bayern (BLRA) in Nürnberg zu seiner dreitägigen Tagung zusammen, um richtungsweisende Weichen für die Verbandsarbeit zu stellen.

Ein besonderer Höhepunkt war der mehrstündige Besuch von Schirmherrin Kerstin Celina (Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen), verbunden mit einem gemeinsamen Fototermin am See. Im Mittelpunkt der Gespräche standen inhaltliche Themen und Öffentlichkeitsarbeit, um die gesellschaftliche Wahrnehmung von Aphasie zu verbessern. Gemeinsam soll eine breite Palette an Themen vorangebracht werden – etwa durch gezielte Medienarbeit, Social-Media-Aktionen, die Unterstützung einer Petition für ein Merkmal im Behindertenausweis sowie gemeinsame Auftritte bei den Würzburger Aphasietagen. 
„Ich freue mich sehr dabei zu helfen, ein so wichtiges Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Immerhin gibt es jedes Jahr viele Tausend Fälle von Schädel-/Hirn-Verletzungen von denen viele eine Aphasie entwickeln“, sagt Celina.

Zudem befasste sich der Vorstand intensiv mit der strategischen Zukunftsplanung für 2027 und die Jahre danach. Neben der Gründung einer Aphasiker-Veranstaltungs-gGmbH stehen die verstärkte Kooperation mit Logopädieschulen, Rehakliniken und Sponsoren auf der Agenda. Ergänzt wird das Jahresprogramm durch bewährte Veranstaltungen wie das Aphasie-Segeln, Fachseminare in Buchloe sowie Computerkurse. „Das sind nur einige der Themen, die der bayerische Landesverband im Laufe eines Jahres behandelt. Unsere Motivation liegt darin, das Leben von Aphasikern und ihren Angehörigen zu verbessern. Daher freuen wir uns sehr, dass Kerstin Celina uns mit ihrer Erfahrung nicht nur als Schirmherrin, sondern auch ganz praktisch und tatkräftig bei unseren Aufgaben unterstützt“, sagt der erste BLRA-Vorsitzende Thomas Loch. 

Mit klaren Zielen, starker Vernetzung und großer Motivation blickt der Vorstand auf ein ertragreiches Wochenende zurück und startet zuversichtlich in die anstehende Umsetzung. „Unser gemeinsames Ziel ist es, frühzeitig die Weichen zu stellen, dass unsere Selbsthilfeorganisation weiter wachsen kann und in eine gesicherte Zukunft blickt“, ergänzt Loch.

 

Auf einen Blick
Kerstin Celina, Schirmherrin BLRA e.V.

Kerstin Celina, geboren 1968 in Würzburg, ist Diplom-Volkswirtin und seit 2013 Mitglied des Bayerischen Landtags für Bündnis 90/Die Grünen. Zuvor war sie unter anderem in der Berliner Landesverwaltung sowie bei der Bundesagentur für Arbeit tätig. In ihrer parla-mentarischen Arbeit befasst sie sich seit vielen Jahren intensiv mit sozial-, gesundheits- und gesellschaftspolitischen Themen. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf Inklu-sion, der Teilhabe von Menschen mit Behinderung, psychischer Gesundheit und der Unterstützung sozial benachteiligter Menschen. Auch außerhalb des Landtags engagiert sich Kerstin Celina in zahlreichen sozialen und gesellschaftlichen Organisationen. Sie ist unter anderem im Beirat des Landesverbands Bayern der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen, im Kuratorium der Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern sowie in Gremien von Caritas und IN VIA aktiv und engagiert sich zudem in der Freiwilligen Feuerwehr Kürnach. Durch ihre langjährige Erfahrung in Sozial-, Gesundheits- und Teilhabepolitik sowie ihre enge Vernetzung mit Verbänden, sozialen Einrichtungen und ehrenamtlichen Strukturen bringt Kerstin Celina besondere Expertise für die Anliegen von Menschen mit Behinderung, chronischen Erkrankungen und Unterstützungsbedarf mit.

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Über den BLRA

Der Bayerische Landesverband zur Rehabilitation von Aphasikern e.V. (kurz BLRA) folgt dem satzungsgemäßen Ziel, das Leben von Aphasikern zu erleichtern. Um diesem Ziel näher zu kommen, müssen unter anderem unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Botschaften erreicht werden. Betroffene selbst sollen informiert und ermutigt werden Maßnahmen mit positiver Wirkung auf die Rehabilitation auch in Eigenregie im Alltag durchzuführen, – wie Sprechen und Lesen, Spazieren gehen, Austausch mit anderen Menschen und die Nutzung digitaler Medien. 

Ehepartner, Kinder und Angehörige sollen umfangreich über das Wesen der Aphasie und Maßnahmen der Rehabilitation informiert werden, genauso wie Menschen, die beruflich mit Aphasikern Kontakt haben, wie Ärzte, Pflegepersonal und Therapeuten. Nicht zuletzt sind auch „zukünftige potenzielle Patienten“, sprich die gesunde Bevölkerung im Erwachsenenalter, Zielgruppe, um das Wissen über die Aphasie und den Umgang zu erweitern. 

Organisiert sind die Mitglieder in regionalen Selbsthilfegruppen in denen Mitglieder und Nicht-Mitglieder gemeinsame Aktivitäten vielfältiger Art unternehmen. Der Vorstand besteht zum großen Teil aus direkt von der Aphasie betroffenen Ehrenamtlichen. 

Kontakt
Thomas Loch
Zum Steingraben 5c
95503 Hummeltal

Tel.: 09201/95 04 1
Mobil: 0151/176 902 6

Kontakt
Frank Jablonski
Weg zur Zeller Waldspitze 16 
97082 Würzburg

Tel.: 0931/41 74 954
Mobil: 0170/343 88 28 

 

 

Mehr Informationen finden Sie auch im Internet unter https://aphasie-bayern.de.

BLRA stellt Weichen für die Zukunft.
Aphasie Landesverband Bayern – Gemeinsames Abendessen mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder
Aphasie Landesverband Bayern – Gemeinsames Abendessen mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder
06.10.2026 -

Teile unseres Vorstandes waren an 06. Oktober 2026 in der Residenz München zu einem gemeinsamen Abendessen mit Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und der Sozialministerien Ulrike Scharf eingeladen.

In tiefer Dankbarkeit zu den Verbänden der Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen würdigte der Ministerpräsident die Leistungen im Rahmen der Selbsthilfe.

Vor alle bei der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. dürfen wir uns vom Aphasie Landesverband Bayern bedanken, für einen wunderschönen Abend, mit nachhaltigen Gesprächen, großartigen Treffen und der Gelegenheit für uns Aphasiker, einmal zu zeigen, dass wir auch noch im Leben dabei sein können.

Es war ein bunter Abend und eine gute Idee, wenn all die guten Wünsche von den Entscheidern im Freistaat Bayern auch wirklich umgesetzt werden können.

Wir die Aphasiker in Bayern, wie auch die Vielzahl der Selbsthilfeorganisationen in Bayern machen am so einem Abend deutlich, wie vielfältig und notwendig solche Veranstaltungen sind. 
 

 

 

Keine Stimme, kein Recht?
11.08.2026 -

Keine Stimme, kein Recht? Warum Aphasie-Betroffene endlich das Merkzeichen „Ap" brauchen.
27.04.2027 (Petition)

Mein Name ist Samira Klaho. Ich bin Regisseurin, Sozialpädagogin, Aktivistin und selbst von Aphasie betroffen.

In Deutschland leben rund 275.000 Menschen mit Aphasie. Jedes Jahr kommen etwa 70.000 neue Fälle hinzu, meist durch Schlaganfall oder andere Hirnverletzungen.

Es gibt kein eigenes Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis. Es gibt keine gesetzliche Regelung für unsere Kommunikationsbarrieren. Eine politische Lobby fehlt bis heute.

Viele Betroffene können Anträge auf Hilfe gar nicht selbst stellen. Lesen und Schreiben fällt vielen schwer oder ist gar nicht mehr möglich. Wir sind auf externe Vermittler angewiesen. Diese unterstützen beim Einreichen von Anträgen, tragen jedoch keine Verantwortung für das Ergebnis. Wird ein Antrag abgelehnt, sind Betroffene ohne weitere Unterstützung auf sich allein gestellt.
Wir wollen keine Umwege über Dritte. Wir wollen direkten Zugang zu unseren Rechten.

Viele Praxen gelten offiziell als barrierefrei, rufen aber trotzdem an, obwohl man es ausdrücklich schriftlich darum gebeten hat. Aphasie bedeutet nicht, dass man gar nicht kommunizieren kann, sondern dass verbale Kommunikation wie das Telefonieren eine unüberwindbare Barriere ist. Personal ist oft nicht geschult. „Nur per Telefon" ist für uns eine Sackgasse. Echte Barrierefreiheit braucht E-Mail-Termine und sensibilisiertes Personal.

Ohne Merkzeichen bleibt unsere Behinderung für Behörden unsichtbar. Wichtige Leistungen werden verweigert, obwohl der Unterstützungsbedarf offensichtlich ist. Die Last tragen dann Familien und Freunde, die oft selbst an ihre Grenzen stoßen. Das Merkzeichen „Ap" würde unsere Situation offiziell anerkennen, die Beweislast erleichtern und Isolation verhindern.

Ministerien verweisen auf Verbände, Verbände auf politische Entscheidungsträger. Zuständigkeitenbleiben ungeklärt, Betroffene fallen durch das Raster. Inklusion ist ein Menschenrecht.

Ich habe einen Entwurf für das Merkzeichen „Ap" erstellt und reiche ihn noch in diesem Jahr beim Deutschen Bundestag ein.

Aphasie braucht endlich Sichtbarkeit und Nachteilsausgleiche.

„Nichts über uns ohne uns" seit 2009 geltendes Recht durch die UN-Behindertenrechtskonvention.

Was kannst du tun? Deine Stimme zählt. Je mehr Menschen unterschreiben, desto mehr Gewicht hat der Entwurf. Das ist eine öffentliche Unterstützungsaktion.

Herzliche Grüße
Samira Klaho und Thomas Loch

Begründung

Kampagne "Match the Momentum: Unite for Aphasia Awareness"
Kampagne "Match the Momentum: Unite for Aphasia Awareness"
08.06.2026 -

❓Worum geht es? 
Viele Menschen wissen nicht, was Aphasie ist. Menschen mit Aphasie erzählen häufig, dass ihr Leben einfacher wäre, wenn andere Menschen über Aphasie Bescheid wüssten. Aus diesem Grund arbeitet die Aphasie-Gemeinschaft auf der ganzen Welt für dasselbe Ziel - egal in welchem Land. Das Ziel ist, gemeinsam Bewusstsein für Aphasie zu schaffen. 
Für die Durchführung einer Kampagne werden über 41.000€ vom Travis Trust for Aphasia gespendet, wenn wir den gleichen Betrag bis Juni 2026 aufbringen können. Mit den Spenden werden Informationsmaterial, Videos, Events, Social Media Posts und Umfragen finanziert. Diese Ressourcen werden in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt.

❓Wer sind wir? 
Die Kampagne wurde von der australischen Universität "University of Queensland" gestartet. Die britische Stiftung namens "Travis Trust Aphasia" ist alleine auf Aphasie fokussiert. Werden im Rahmen der Kampagne genügend Spenden gesammelt, unterstützt die Stiftung "Travis Trust Aphasia" mit demselben Betrag.

❓Wofür wird das Geld verwendet? 
Die Gesamtkosten der Kampagne betragen 82.000€. Davon werden 35.000€ für professionelle digitale Videos und Infografiken vorgesehen, die der internationalen Aphasie-Gemeinschaft kostenlos und in verschiedenen Sprachen zur Verfügung gestellt werden. 47.000€ sind für das Teilzeitgehalt eines Koordinators für ein Jahr vorgesehen.

 

💡Wie kannst du helfen?
1️⃣ Teilen
🔗 Link weitergeben: 
https://www.justgiving.com/campaign/qarc-uq-aphasia-awareness
👉 an Freunde, Familie, Social Media

2️⃣ Spenden
💰 Freiwillig Spenden, wenn du kannst: 
https://www.justgiving.com/campaign/qarc-uq-aphasia-awareness
👉 auch kleine Beträge helfen

3️⃣ Spendenaktionen veranstalten
🎂 Beispiele:
Kuchenverkauf
Kaffeetreffen
Geburtstagsspenden

💛 Warum deine Spende zählt
👉 Es zeigt:
➡️ Viele Menschen unterstützen Aphasie
➡️ Jede Spende = starkes Zeichen

💰 Wofür ist das Geld?
🎥 Videos & Bilder
👩‍💼 eine angestellte Person für die Organisation (1 Jahr)

📢 Mach mit!
👉 Link teilen: https://www.justgiving.com/campaign/qarc-uq-aphasia-awareness
👉 Spenden
👉 Andere informieren
➡️ Gemeinsam mehr Verständnis für Aphasie

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