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Dresden – ist schon eine Reise wert

LV Bayern. Es hat alles bei den Würzburger Aphasie Tagen 2017 begonnen, als Marina Fraas, eine Psychologie Masterstudentin und Selbstbetroffene mich fragte, ob ich nach Dresden käme, um eine Aphasie-Forschung an der Uniklinik in Dresden zu unterstützen.

Am 16. August 2017 hatte ich einen Termin an dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden. Ich war noch niemals zuvor in Dresden, obwohl ich es schon lange vor gehabt hatte. Doch die Reise dorthin, immerhin 250 km, schien mir sehr lange. Nun, jetzt hatte ich meine Frau gefragt, ob sie mich bekleidete und gegen eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 40,- und Fahrtkostenentschädigung war auch nichts einzuräumen.

Die Schubertstraße 42, Haus 71 fanden wir schnell. Marina Fraas, die einen Teil der Studie zu Ihrer Masterarbeit nutzte, nahm mich in Empfang und führte als Erstes mit mir verschiedene Tests durch. Danach gingen wir zur EEG-Untersuchung und mit einer Kappe auf dem Kopf und unheimlich vielen Elektrokabel ging es daran Reaktionsaufgaben zu lösen. Mir wurde zwar alles ziemlich genau erklärt, aber ich habe von der Studie und den Ergebnissen kaum etwas verstanden. Hauptsache, so der Verantwortliche, dass ich recht gut war. Und so war ich gegen 15:00 Uhr mit meinen Tests zu Handlungskontrollfunktionen im Rahmen der Broca-Aphasie fertig und meine Frau konnte mich abholen. Wir verabschiedeten uns von Marina und machten uns auf den Weg in unser Hotel.

Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, fuhren wir mit der Straßenbahn in die Altstadt von Dresden. Gegenüber lag der Zwinger und der Zwinger Teich, dem wohl bekanntesten Gebäudekomplex von Dresden. Einfach toll wie sich die ehemalige Orangerie von August dem Starken auftat. Gleich daneben sind die Semperoper und nur ein paar Meter zu Fuß das Residenzschloß. In der Schlossgasse gingen wir etwas Essen und natürlich probierte ich ein Freiberger Schwarzbier. Ein kurzer Einkaufsbummel in der Einkaufspassage der Altstadt schloss sich daran an und wir beendeten unseren ersten Tag in Dresden auf der Brühlschen Terrasse, oberhalb der Elbe.

Gut genächtigt und mit einem großartigem Frühstück, dass uns Kraft für den zweiten Tag gab, fuhren wir wieder mit der Tram in die Stadt. Noch einmal unternahmen wir einen Trip auf der Außenmauer des Zwingers. Dann gingen wir über die Augustusbrücke zum Neustädter Markt, flanierten nochmals zurück in die Altstadt, tranken an der Frauenkirche noch ein Bier und schlossen gegen 14:30 Uhr unsere Besichtigungstour ab.

Insgesamt waren es zwei wunderschöne Tage in Dresden und ich hoffe dass die Studie den erhofften Erfolg bringt. Uns war Dresden auf jeden Fall die Reise wert.

Thomas Loch (LV Bayern)

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